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Geschichte

Geschichte

 

Die Geschichte beginnt mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1949. Der damalige Kreisbrandmeister Heinrich Dämgen, Amtswehrführer Schuch, Oberthal und Amtswehrführer Gessner vom Amtsbezirk Oberkirchen-Namborn suchten unsere Gemeinde auf und nahmen die Gelegenheit einer Gesangsstunde des Männergesangvereins wahr, um junge Männer für den freiwilligen Dienst im Feuerlöschwesen zu werben. Sofort fanden sich Männer bereit, um eine freiwillige Wehr zu gründen. Als Gründungstag wurde der 1.Juni 1949 niedergeschrieben. Somit wurde auch in unserer Gemeinde die Pflichtfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr abgelöst. Die Pflichtfeuerwehr besand seit dem 28.02.1908. Man hatte in der Zeit vom 28.02.1908 bis zum 01.Juni 1949, im Alter von 18-50 Jahren, die Pflicht sich zur Feuerwehr zu melden.

Folgende Feuerwehrmänner waren bei der Gründung dabei und waren zum späteren Zeitpunkt auch noch aktiv

Anton Wolf, Josef Baltes, Engelbert Becker, Anton Rein, Reinhold Loch, Günther Schnur und August Schmidt.

Zum Brandmeister und Wehrführer wurde Anton Wolf ernannt.

Die Uniformierung der Wehrmänner wurde erst 1954 vorgenommen, danach konnte erst der Übungsbetrieb aufgenommen werden. Aber mit den vorhandenen alten Schläuchen und Geräten konnte die Wehr keine zufriedenstellende Leistung erreichen. Darum war es Aufgabe der Gemeinde, die notwendigen Geräte und persönliche Ausrüstung zu beschaffen. Da man für die Unterbringung keinen geeigneten Raum hatte, mußte zuerst an den Bau eines Gerätehauses gedacht werden. Im Jahre 1954 war dieses Ziel erreicht. Die Gemeinde übergab der Freiwilligen Feuerwehr das neu erbaute Feuerwehrhaus.Die noch vorhandenen Geräte, eine fahrbare, von Hand gezogene Feuerwehrspritze, ein Strahlrohr, einige alte Schläuche und Wassereimer, einen Einreißhaken und eine alte Leiter der Pflichtfeuerwehr wurden übernommen. In einem kleinen Gerätehaus (Spritzenhaus genannt) waren die Pumpe und Geräte untergebracht.

Somit fand die alte museumsreife Feuerwehrspritze mit den dazugehörenden Geräten eine zufriedenstellende Unterkunft.

Nun wurden auch ein B-Standrohr, ein Strahlrohr, einige Schläuche und 25 Schutzhelme angeschafft. Mit dieser Ausrüstung konnte man wohl einen Brand bekämpfen, jedoch reichte es bei weitem nicht aus, um allen Aufgaben des Feuerschutzes gerecht zu werden.

So war es dringend notwendig, eine Motorpumpe anzuschaffen. Im Jahre 1958 wurde dann die alte Feuerwehrspritze von einer neuen Feuerwehrpumpe TS 8/8 abgelöst. Das notwendige Transportmittel, einen gebrauchten TS-Anhänger, wurde von dem Feuerwehrmann Reinhold Loch beschafft. Mit diesem TSA konnten die TS 8/8 und alle Geräte im Mannschaftszug oder mit dem Traktor zur Einsatzstelle gebracht werden. Im darauffolgenden Jahr konnte man auf das 10 jährige Bestehen der Wehr zurückblicken. Dieses wurde im Rahmen eines großen Festes gefeiert. 

1960 wurde der Wehrführer Anton Wolf zum Amtswehrführer des Amtsbezirkes Oberkirchen-Namborn gewählt. Als Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Grügelborn wurde der Stellvertreter Josef Baltes gewählt. Dessen Stellvertreter wurde Engelbert Becker.

Die persönliche Ausrüstung wurde noch verbessert. Es wurden Rauchmasken und Rettungsleinen angeschafft. 1963 wurde ein Bundeseigenes Feuerwehrfahrzeug, ein TLF-8, das zur ersten Feuerwehrbreitschaft des Saarlandes gehört, der Freiwlligen Feuerwehr übergeben. Dieses Fahrzeug war für den überörtlichen Feuer- und Katastrophenschutz bestimmt, konnte aber auch für den örtlichen Feuerschutz benutzt werden. Weil dieses Fahrzeug über einen Tankinhalt von 800 Liter Löschwasser verfügte, war es für die Freiwillige Feuerwehr Grügelborn von großer Bedeutung. Weiterhin konnte der TS-Anhänger mit diesen Fahrzeug zur Brandstelle gebracht werden.

1964 stellte der Wehrführer Josef Baltes sein Amt zur Verfügung. Zum neuen Wehrführer wurde der Stellvertreter Engelbert Becker gewählt. Dessen Stellvertreter wurde Günther Schnur. Für das Feuerlöschwesen gab es immer wieder neue Aufgaben. So traten durch die Modernisierung und Technisierung, Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen, Lagerung und Verbrennung von Heizöl bei der Bekämpfung von Bränden immer wieder Gefahren für den Feuerwehrmann auf. Eine große Gefahr bilden die Brand- und Giftgase, die durch die Verbrennung verschiedener Stoffe entstehen.  So mußten noch verschiedene Lösch- und Schutzgeräte angeschafft werden. Das gab die dringende Aufgabe, ein Löschgruppenfahrzeug, das eine komplette Löschgruppe mit den erforderlichen Gerätschaften befördern konnte, anzuschaffen. Die Gemeindevertretung wurde von der Notwendigkeit eines solchen Fahrzeuges überzeugt, die sofort Maßnahmen zur Finanzierung traf.

So konnte, aus Gemeinde-, Kreis- und Landesmittel, schon 1965 ein solches angeschafft werden. Im darauffolgenden Jahr wurde dieses LF-8 im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit eingeweiht und offiziell der Wehr übergeben. Mit der Übernahme dieses Fahrzeuges waren die Voraussetzungen einer guten schlagkräftigen Wehr gegeben. So wurden in den kommenden Jahren noch verschiedene Geräte und Ausrüstungsgegenstände, z.B. Schlauchmaterial, Feuerlöscher, Geräte für die Ölbrandbekämpfung und Preßluftatmer angeschafft.

Um den personellen Stand der Wehr zu erhalten, wurde am 1. Mai 1970 eine Jugendwehr gegründet. Zum Jugendwart wurde Anton Rein ernannt. Somit konnte man die Frage des Nachwuchses als gelöst betrachten.

© IT Solutions Sebastian Rau