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Geschichte

Geschichte

 

Im Jahr 1970 trafen sich zwei Männer und unterhielten sich über die Nachwuchssorgen der Feuerwehren. Es waren der damalige Kreisjugendwart Josef Finkler aus Furschweiler und der spätere Jugendbetreuer Anton Rein.

Herr Finkler machte Anton Rein den Vorschlag eine Jugendfeuerwehr in Grügelborn zu gründen. Anton Rein sprach mit dem damaligen Löschbezirksführer Engelbert Becker und dessen Stellvertreter Günter Schnur über den Vorschlag von Herrn Finkler und waren sich einig den Vorschlag in die Tat umzusetzen.

 

Am Freitag, dem 01. Mai 1970 um 10:00 Uhr fand im Saal 4 der Grügelborner Volksschule die Gründungsversammlung der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr von Grügelborn statt.

Anwesend waren:

  • Amtswehrführer: Anton Wolf
  • Bürgermeister: Hans Schröck
  • Kreisjugendwart: Josef Finkler
  • Wehrführer: Engelbert Becker
  • stellv. Wehrführer: Günter Schnur
  • Jugendwart: Anton Rein
  • sowie 14 Jugendliche.

 

Damals war das Eintrittsalter 12 Jahre, mit 16 Jahren konnte man von der Jugendwehr in den aktiven Dienst übernommen werden und mit 18 Jahren mußte man in den aktiven Dienst übertreten. Heute ist das Eintrittsalter 8 Jahre, mit 16 Jahren wird man in den aktiven Dienst übernommen und mit 18 Jahren muß man in den aktiven Dienst wechseln.

 

Die Jugendfeuerwehr Grügelborn war die fünfte Jugendwehr im Kreis und die erste der Gemeinde Freisen, die offiziell beim Deutschen Feuerwehrverband angemeldet war. Es waren die Jugendfeuerwehren von Furschweiler, Scheuern, Marpingen, Tholey und Grügelborn. Im Oktober 1970 trat die Jugendfeuerwehr erstmalig auf. Bei einer Schaumübung bei der Firma Meier in Grügelborn und einer Gemeinschaftsübung am 05.10.1970 in Baltersweiler wurde ihr Können unter Beweis gestellt.

 

Im Jahre 1971 war das erste Zeltlager auf Kreisebene in Gronig. Grügelborn beteiligte sich mit 11 Jugendlichen an diesem Zeltlager. Fünf Jugendliche legten im Zeltlager die Leistungsspange für die Jugendfeuerwehren ab.

 

Anton Rein legte besonderen Wert auf die allgemeine Jugendarbeit: Basteln, Wandern, Fußball. Anton Rein hat 13 Jahre die Jugendfeuerwehr Grügelborn betreut und hat 8 Kreiszeltlager als Turnvater Jahn mitgemacht. Dadurch hat er sich viele Auszeichnungen erworben:

25. Juni 1974: Das silberne Feuerwehr-Ehrenabzeichen am Bande

27.Juni 1975: Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber

31.Juli 1977: Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

21. Dez. 1985: Ehrenmitgliedschaft der Freiw. Feuerwehr der Gemeinde Freisen

                        Ehrenjugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Grügelborn

 

Im Sommer 1983 mußte Anton Rein sein Amt zur Verfügung stellen, weil er schon 62 Jahre war, und somit 2 Jahre über der Feuerwehrpensionierung war. Am 27. Januar 1984 hat der Löschbezirksführer Günther Schnur den Sohn von Anton Rein, Friedhelm Rein zum neuen Jugendbetreuer berufen.

Friedhelm Rein war einer von den 14 Jugendlichen, die bei der Gründungsversammlung dabei waren. Sein Stellvertreter wurde Detlef Gref, der bei Anton Rein am 01.10.1977 in die Jugendwehr eintrat.

Zu den größten Ereisgnissen in der Jugendfeuerwehr Grügelborn gehören die Kreiszeltlager in Gronig, die zwei Zeltlager mit unseren französischen Freunden aus Mutzig, das erste war vom 16.08 bis 22.08.1992 in Mutzig und das zweite vom 21.08. bis 29.08.1993 in Schwarzerden. In den Zeltlagern belegte unsere Jugendwehr bei der Lagerolympiade in Mutzig den 2. Platz und in Schwarzerden den 1., 4. und 5. Platz. Unsere Fahrt nach München am 12.07.1991 bis zum 14.07.1991, die wir bald wiederholen werden, waren schöne Tage mit den Jugendlichen. Auch den Umwelttag der Jugendfeuerwehren der Großgemeinde Freisen und der Verbandsgemeinde Kusel, im Jahr 1995, (Säuberung des Fritz-Wunderlich-Weges) sollten nicht vergessen werden. 

Am 19.03.1994 wurde Friedhelm Rein, durch den damaligen Gemeindewehrführer, Hans-Josef Keller, zum Gemeindejugendwart berufen.

© IT Solutions Sebastian Rau